Ich war ständig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach dem Ursprung von Erkrankungen und Schicksalen. Dabei habe ich viele Höhen und Tiefen erlebt, die mich das Leben sehr intensiv haben spüren lassen – und es noch heute tun.

Zahlreiche Begegnungen mit Menschen haben mich allein durch ihr Sein dazu gebracht, an mir zu arbeiten und mich selbst zu finden. Dafür bin ich sehr dankbar. Heute weiß ich, dass der aufwändigste Weg jener nach „innen“ ist – es ist aber auch der interessanteste.

Schon als Kind hat es mich zum Krankenpflegeberuf hingezogen. Meine Tante war mir ein großes Vorbild, und der Geruch in den langen Gängen des alten Bozner Krankenhauses hat mich fasziniert.

Fünfundzwanzig Jahre lang habe ich im Krankenhaus von Bozen gearbeitet – in den Abteilungen der Intensiv- und Herzintensivmedizin, der Allgemeinchirurgie, Gefäß- und Thoraxchirurgie, der Inneren Medizin, der Palliativmedizin, der Hämatologischen Abteilung sowie im Labor für Biochemie in der Blutabnahme. In den Caritas-Kinderferien habe ich zudem als Krankenpflegerin mit Kindern gearbeitet.

Meine Arbeit mit kranken Menschen hat mich gelehrt, wie lebensverändernd eine Diagnose sein kann – und wie unterschiedlich die Wahrnehmung der Betroffenen. All diese Jahre über habe ich mich darin geübt, die Menschen in ihrer Ganzheit wahrzunehmen, sie in dem zu verstehen, was sie bewegt, und wie sie die Dinge sehen und spüren.

Parallel zur Arbeit habe ich die Ausbildung in Fußreflex nach Hanne Marquardt absolviert und die zweijährige Heilpraktikerschule abgeschlossen. Weiters habe ich Kurse über ganzheitliche Behandlungsmethoden wie Schröpfen, Allergiebehandlungen, Fasten sowie Aroma- und Kräuterheilkunde besucht.

Die Ausbildung in Therapeutic Touch und „Heilsamer Berührung“ nach Vera Bartholomay hat mir zusätzlich einen Einblick in die energetische Unterstützung zur Selbstheilung gegeben. Zudem ist es mir ein Anliegen, das „Heilsame Berühren“ wieder in den Pflegeberuf zu integrieren.

In meinem Leben bin ich persönlich und beruflich auch immer wieder mit Tod und Trauer konfrontiert worden. Das hat mich dazu bewogen, mich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen – wozu ich dann die Ausbildung zur Trauerbegleiterin gemacht habe. Diese hat mich demütig werden lassen, weil ich verstanden habe, dass wir, um Menschen in ihrem Leid helfen zu können, frei sein müssen vom Urteilen. Jeder Mensch erlebt und nimmt sein Leiden individuell wahr.

Um das Thema noch weiter zu vertiefen und zu verstehen, welche Fragen ich stellen muss, um den Menschen zu helfen, in ihren Fragen an das Leben Antworten für sich selbst zu finden, habe ich die Ausbildung zur psychosozialen Lebensberaterin und Counsellor Professional gemacht. Das hat in mir eine starke Selbstreflexion ausgelöst und mich mich selbst spüren lassen.

Durch die vielseitigen Geschichten der Menschen habe ich zutiefst verstanden, dass wir Menschen Menschen brauchen – die uns auf wohlwollende, empathische und authentische Weise begegnen und uns begleiten.

Unser Leben ist ein großes Geschenk und ein Prozess mit vielen Abschnitten. Wir Menschen fühlen uns im Zuhören wahrgenommen und respektiert.

Mich hat die Neugier am Leben und das Interesse am Menschen zu dem gemacht, was ich heute bin.

Ich wende in meiner Arbeit verschiedene Methoden und therapeutische Ansätze an. Mit meinem Erfahrungsschatz begleite ich Menschen durch Krankheitsphasen, unterstütze sie dabei, ihre Gesundheit zu pflegen, stärke ihr Wohlbefinden und begleite sie durch belastende und das Leben verändernde Situationen.

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Meine Zertifikate

counsellor-professional
berufskrankenschwester
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psychosoziale-lebensberatung
heilsame-berührung
düfte-balsam-fuer-seele
heilpraktikerin
trauerbegleiterin
Abschiednehmen